< Neue Kategorie auf Wob4u.de - "Free - Time - Activities"
Donnerstag, 24.06.2010 00:58 Alter: 74 days
Kategorie: wob4u wob4u

Öl strömt ungehindert ins Meer

schwerste Umweltkatastrophe der USA


 

Seid dem die "Deepwater Horizon", eine Ölbohrplattform des Konzerns BP (British Petroleum bzw. "beyond Petroleum") im Golf von Mexiko am 22. April 2010 untergegangen ist, strömten bisher mehr als 156.600 Tonnen (ca. 182 Millionen Liter) Rohöl aus einer Bohrung im Meeresgrund. Bei dem Untergang der Plattform kamen elf Menschen ums Leben. Ebenfalls gilt dieser Unfall als größte Umweltkatastrophe der Veinigten Staaten von Amerika bis zum heutigen Tage!

Bisher verliefen alle Versuche den Ausstrom des Öls zu verhindern erfolglos, bzw. wenig erfolgreich, heute erreichte "Die Zeit" eine erschreckende Meldung:

Öl strömt jetzt ungehindert ins Meer

Erneuter Rückschlag für BP: Der Trichter über dem Bohrloch musste aufgrund eines Gaslecks entfernt werden. Damit kann derzeit kein Öl mehr aufgefangen werden.

Der Ölstrom versiegt nicht: BP musste nun auch das letzte Auffangsystem entfernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Ölstrom versiegt nicht: BP musste nun auch das letzte Auffangsystem entfernen

Die Bemühungen des britischen Energiekonzerns BP um eine Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko haben einen schweren Rückschlag erlitten: Der Trichter, der zum Abpumpen des Öls über das lecke Bohrloch gestülpt worden war, musste entfernt werden. Dies teilte der Krisenkoordinator der US-Regierung, Thad Allen, mit.

Grund für die Maßnahme war der Zusammenstoß eines Unterseeroboters mit einem der Absaugventile. Nach dem Zwischenfall sei "eine Art Gas aufgestiegen".

Der Trichter werde nun überprüft und möglicherweise noch am selben Tag wieder angebracht, sagte Allen. Die Reaktivierung des Abpumpsystems werde aber sicher deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Die von BP betriebene Ölplattform Deepwater Horizon war am 20. April explodiert und zwei Tage später gesunken. Seitdem sprudeln Millionen Liter Rohöl aus dem lecken Bohrloch ins Meer und verschmutzen die Küsten.

[Quelle: www.zeit.de]